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Medizinische Rehabilitation & Heilverfahren: Gesundheit stärken und funktionale Störungen behandeln

Welche Leistungen und Therapien verbergen sich hinter einer medizinischen Rehabilitation und in welchen Fällen wird sie überhaupt bewilligt? Wer ist der Kostenträger, und welche Bedingungen müssen erfüllt sein? Wie können Sie einem Ablehnungsbescheid widersprechen? Die wichtigsten Antworten finden Sie hier und erfahren außerdem, welchen konkreten Nutzen Ihnen eine Rehabilitationsmaßnahme in der Klinik Eichholz bietet. – Direkt zu den Klinikinfos –

Welche Ziele verfolgt eine medizinische Rehabilitation?

Eine medizinische Reha soll hauptsächlich die Gesundheit und Erwerbsfähigkeit erhalten und nach einer krankheitsbedingten Auszeit den Wiedereinstieg ins Berufsleben fördern. Basierend auf dem gesetzlichen Grundsatz „Reha vor Rente“ (SGB IX §8, SGB VI § 9) werden medizinische Rehabilitationsmaßnahmen meist bei schwerwiegenden und chronischen Erkrankungen oder Behinderungen verordnet. Auch Kinder und Jugendliche mit starken medizinischen Beeinträchtigungen profitieren von einer Heilbehandlung. Medizinische Rehabilitationen können als Medizinische Reha auf Antrag (MRA) oder Heilverfahren (HV) sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Im Gegensatz zur Anschlussheilbehandlung (AHB)  kann eine medizinische Reha ohne vorherige stationäre Krankenhausbehandlung  stattfinden.

Bei welchen Indikationen sind medizinische Heilverfahren zu empfehlen?

Medizinische Rehabilitation & Heilverfahren

Orthopädie, Neurologie, Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie und Dermatologie: Grundsätzlich kann eine medizinische Rehabilitation bei vielen Erkrankungen den Genesungsprozess tatkräftig unterstützen. Gicht, Polyarthritis, Arthrosen, Rheuma und chronische Schmerzen müssen längst nicht mehr hingenommen werden, sondern können in einer passenden Rehabilitationseinrichtung erfolgreich therapiert werden. Unabhängig von der jeweiligen Erkrankung gibt es einige Anzeichen, die auf eine mögliche Reha-Bedürftigkeit hinweisen:

  • Traumatische Ereignisse und besonders belastende Lebenssituationen
  • Wochenlange Arbeitsunfähigkeit während eines Kalenderjahres
  • Dauerhafte medizinische Betreuung wegen einer akuten oder chronischen Erkrankung
  • Durch Krankheit verursachte berufliche oder private Probleme

Wie beantragt man eine MRA oder HV?

Eine Heilbehandlung (MRA, HV) wird immer vom verantwortlichen Mediziner, z. B. dem Hausarzt, empfohlen und gemeinsam mit dem Reha-Patienten beim zuständigen Leistungsträger beantragt. Zuständig für die Bewilligung und Kostenübernahme sind entweder die gesetzlichen Krankenversicherungen oder die Deutsche Rentenversicherung. Allerdings trägt die Rentenversicherung nur dann die Kosten, wenn der Versicherte in den beiden letzten Jahren vor Antragsstellung mindestens in 6 Monaten Pflichtbeiträge zur Rente entrichtet hat. Unabhängig vom Kostenträger kann eine weitere Reha erst nach einer Frist von 4 Jahren beantragt werden.

Ihre Reha wurde abgelehnt, was nun?

Falls Ihre erforderliche medizinische Rehabilitation vom Kostenträger abgelehnt wurde, können Sie dem Ablehnungsbescheid innerhalb einer bestimmten Frist widersprechen. Diese beträgt üblicherweise bei allen Kostenträgern 4 Wochen und sollte unbedingt eingehalten werden. Wird keine Frist genannt, reagieren Sie dennoch zeitnah. Der wohl häufigste Ablehnungsgrund für eine stationäre Reha ist das „angebliche“ Ausreichen ambulanter Maßnahmen. Hier sollten Sie die Notwendigkeit einer stationären Maßnahme gemeinsam mit dem Hausarzt durch ein Attest begründen. Bei einer erneuten Ablehnung können Sie beim zuständigen Sozialgericht klagen. Erste Informationen über das Prozedere und die Erfolgsaussichten eines Gerichtsverfahrens erhalten Sie von einem Fachanwalt für Sozialrecht.

Wodurch unterscheiden sich die medizinische und die berufliche Rehabilitation?

Während die Heilbehandlung ausschließlich medizinische Therapien umfasst, erhalten Teilnehmer einer beruflichen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Berufsleben, die entweder alleine oder ergänzend zur medizinischen Rehabilitation in Anspruch genommen werden können. Kostenträger ist ausschließlich die Deutsche Rentenversicherung; schließlich geht es um die langfristige Erhaltung des Arbeitsplatzes oder den Einstieg bei einem neuen Arbeitgeber. Meist werden berufliche Rehabilitationen wahrgenommen, wenn dem Ursprungsberuf durch eine Erkrankung nicht mehr nachgegangen werden kann oder die Ausübung gefährdet ist. Zum Maßnahmenpaket gehören u.a. folgende Leistungen:

  • Finanzielle Unterstützung bei Betriebsgründungen
  • Berufsausbildung & Weiterbildung
  • Tätigkeiten bei einem anerkannten Arbeitgeber für Behinderte
  • Vergünstigungen für Unternehmen bei Neueinstellungen

Fallen für eine medizinische Rehabilitation Zuzahlungen an?

Wie bei stationären Krankenhausaufenthalten auch, ist für die medizinische Rehabilitation ab dem vollendeten 18. Lebensjahr eine tägliche Selbstbeteiligung von 10 € erforderlich. Dies betrifft sowohl Reha-Patienten des deutschen Rentenbundes als auch Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen. Lediglich die Zuzahlungsdauer unterscheidet sich bei beiden Kostenträgern. Während Patienten der Deutschen Rentenversicherung bis maximal 42 Tage jährlich zur Kasse gebeten werden können, beträgt die Zuzahlungspflicht bei den gesetzlichen Krankenkassen 28 Tage. Falls ein Krankenhausaufenthalt vorangegangen ist, werden diese mit den bereits geleisteten Zuzahlungen verrechnet. Bei niedrigen Einkünften ist eine Befreiung auf Anfrage möglich. Ambulante Maßnahmen und berufliche Rehabilitationen sind grundsätzlich nicht zuzahlungspflichtig.

Können Reha-Teilnehmer ihre Klinik selbst wählen?

Bei medizinischer Eignung und vorhandenem Versorgungsvertrag mit dem zuständigen Kostenträger dürfen die Teilnehmer eines stationären oder ambulanten Heilverfahrens ihre Rehabilitationseinrichtung frei wählen. Festgelegt ist dieses sogenannte Wunsch und Wahlrecht in § 9 des Sozialgesetzbuches IX. Im Gegensatz zur Anschlussrehabilitation, die einer OP unmittelbar folgt und daher meist vom Sozialdienst des behandelnden Krankenhauses in die Wege geleitet wird, lässt sich die Klinikwahl bei einer medizinischen Rehabilitation meist deutlich besser beeinflussen. Reha-Patienten sollten sich bereits vor der Antragsstellung mit ihren speziellen Wünschen und Bedürfnissen auseinandersetzen, gezielt nach einem passenden Reha-Zentrum suchen und dieses bereits im Reha-Antrag nennen und begründen.

Wer übernimmt die Fahrtkosten zur Heilbehandlung?

Der für die Reha zuständige Kostenträger übernimmt neben den reinen medizinischen Leistungen auch die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung. Reha-Patienten erhalten daher für die Fahrtkosten sowohl von den gesetzlichen Krankenkassen als auch von der Deutschen Rentenversicherung Zuschüsse in unterschiedlicher Höhe, die bereits im Vorfeld der Reha-Maßnahme beantragt werden können. Ein passender Antrag und Informationen zu den Abrechnungsmodalitäten liegen in den meisten Fällen bereits den Erst-Unterlagen bei.

Müssen Patienten für MRA oder HV Urlaub beantragen?

Rehabilitationsmaßnahmen wie MRA oder HV dienen dem Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit und bringen gestörte Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht. Nach § 10 des Bundesurlaubsgesetzes (BurlG.) dürfen sie daher nicht auf den Urlaub angerechnet werden; für den Zeitraum der Reha-Maßnahme besteht ein sechswöchiger Lohnanspruch. Wurde dieser bei gleichartiger Vorerkrankung bereits ganz oder teilweise in Anspruch genommen, kann die Grundversorgung entweder durch Krankengeld (Krankenkasse) oder Übergangsgeld (Rentenversicherung) sichergestellt werden.

Medizinische Rehabilitation in der Rehaklinik Eichholz

Medizinische Rehabilitation in der Rehaklinik EichholzSie leiden unter einer chronischen Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems und fühlen sich den Belastungen des Alltags nicht mehr gewachsen? Sie werden von rheumatischen Beschwerden gequält und sind deshalb häufig krankgeschrieben? Die Funktionen Ihres Stütz- und Bewegungsapparates sind eingeschränkt und Sie benötigen eine orthopädische Reha? Bei uns sind Sie immer richtig, denn wir stärken Ihre Gesundheit ambulant und stationär mit langjähriger medizinischer Kompetenz und empathischer psychologischer Betreuung. Sie haben die Möglichkeit, Begleitpersonen, Kinder oder pflegebedürftige Angehörige mitzubringen und sind äußerst flexibel bei der Planung Ihrer Reha. Für das seelische Wohlbefinden sorgen zahlreiche Koch- und Kreativkurse, eine Sonnenterrasse, ein Solarium und ein geselliges Miteinander bei Spiele- und Singabenden.

 

Als orthopädisches und kardiologisches Rehabilitationszentrum und Rheumaklinik bieten wir unseren Patienten ein breites Behandlungsspektrum:

Unser Ärzte- und Therapeuten-Team arbeitet und behandelt ganzheitlich. So gehört zu unserem Therapiekonzept auch eine Analyse des gesamten Umfelds, d. h. eine Untersuchung möglicher psychischer und sozialer Belastungen. Gerne beantworten unsere erfahrenen Ansprechpartner noch offene Fragen.

Vielfältiges Therapiespektrum

Jeder Patient und jedes Patientenumfeld sind anders. Daher schneiden wir sämtliche Therapien individuell auf die gesundheitlichen und sozialen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten zu. Unser umfangreiches Therapieangebot umfasst sowohl aktive als auch passive Behandlungsarten:

  • Physiotherapie & medizinische Trainingstherapie (MTT)
  • Ergotherapie (Stabilitätstraining, Spiegeltherapie, Hirnleistungstraining, Rückenschule, etc.)
  • Physikalische Therapie (Massage, Lymphdrainage, medizinische Bäder, Elektro- und Kryotherapie, u. v. m.)
  • Sporttherapie (Gehtraining und Gehschule, Aquajogging, Wassergymnastik, u. v. m.)
  • Psychologischer Dienst (einzeln oder in der Gruppe)
  • Sozialdienst (berufliche Wiedereingliederung, wirtschaftliche Absicherung, Pflege- und Pflegeversicherung, Schwerbehinderung u. v. m.)
  • Ernährungstherapie & Gesundheitsbildung

 

Rehaklinik Eichholz: MRA und HV auf höchstem Qualitäts-Niveau

DIN ISO 9001:2008 und SystemQM-Reha, eine kardiologische Rehabilitation nach den Qualitätsstandards der DGPR, DGE-Zertifizierung und geprüfte Servicequalität (TÜV Rheinland): Bei uns sind Sie und Ihre Gesundheit in den besten Händen.

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Ihr konkreter Nutzen:

  • Ganzheitliche Therapien nach ICF
  • Abwechslungsreiches Schulungsangebot
  • Orthopädische, kardiologische & rheumatologische Kompetenz
  • Qualifiziertes Personal
  • Moderne und komfortable Ausstattung
  • Mitnahme pflegebedürftiger Angehöriger
  • Unterbringung von Begleitpersonen & Kindern
  • Ernährungskonzept „Schubert Balance“
  • Gebührenfreie Nutzung der Walibo Therme (mit ärztlicher Genehmigung)

 

Rehaklinik Eichholz: MRA und HV auf höchstem Qualitäts-Niveau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt. Rufen Sie uns an (unter 02941 800-0) oder schreiben Sie eine E-Mail (info@klinik-eicholz.de). Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

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