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Reha bei Stoffwechselerkrankungen: Stoffwechselstörungen präventiv behandeln lassen

Reha bei StoffwechselerkrankungenSie leiden an Diabetes mellitus und möchten Ihr Leben in bestmöglichen Einklang mit Ihrer Zuckerkrankheit bringen? Die Funktionsweise Ihrer Schilddrüse ist durch eine Über- oder Unterfunktion beeinträchtigt, so dass die dazugehörigen Stoffwechsel-Hormone im Ungleichgewicht sind? In einer Rehaklinik für Stoffwechselerkrankungen wie der Klinik Eichholz ist es möglich, einen gestörten Stoffwechsel durch eine gezielte Ernährungsumstellung und ergänzende Therapien zu stabilisieren und die Patienten durch Gesundheitsschulungen zur aktiven Selbsthilfe anzuleiten. Diese beinhalten das Erlernen einer Lebensweise, die bewusst auf eine Linderung der Symptome ausgerichtet ist und auch nach der Stoffwechsel-Reha im Alltag angewendet wird.

Indikationen einer Reha für Stoffwechselerkrankungen

Die meisten Stoffwechselerkrankungen stehen mit einem Überangebot an Nahrungsmitteln und einer denaturierten Ernährung in Verbindung, die zu einer Minderversorgung von Vitaminen und Mineralstoffen führt. Zu den bekanntesten Stoffwechselerkrankungen zählen:

  • Diabetes mellitus
  • Gicht (Urikopathie)
  • Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Übergewicht (Adipositas)

Therapeutische Angebote unserer Reha-Klinik für Stoffwechselerkrankungen

Unsere Therapien werden in wöchentlichen Therapieplänen individuell auf unsere Rehabilitanden zugeschnitten. Die Wahl der entsprechenden Behandlungen richtet sich nach der jeweiligen Stoffwechselerkrankung und ihren eventuellen Begleiterkrankungen. Folgende Anwendungen sind möglich:

  • Ernährungsberatung und Ernährungstherapie
  • Ggf. Optimierung der medikamentösen Einstellung
  • Allgemeine Gesundheitsbildung
  • Stressbewältigung
  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • Individuelle Sporttherapien
  • Physikalische Therapien
  • Psychologischer und sozialer Dienst

Arten der Durchführung

  • Stationäre Rehabilitation
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation

Reha für Stoffwechselerkrankungen – Das spricht für uns

Eine medizinische Rehabilitation in der Klinik Eichholz bietet Rehabilitanden umfassende und ganzheitliche Reha-Leistungen für den gesamten Körper. Schließlich äußern sich die meisten Stoffwechselkrankheiten nicht nur durch einen gestörten Metabolismus, sondern sind häufig mit kardiologischen oder orthopädischen Beeinträchtigungen verbunden. Als kardiologische und orthopädische Reha-Einrichtung können wir unsere Patienten sowohl bei einem Herzleiden als auch bei chronischen Gelenkentzündungen wie Gicht oder Arthritis effektiv unterstützen.

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Das Behandlungskonzept unserer Rehaklinik für Stoffwechselerkrankungen entspricht den neuesten Erkenntnissen der Rehabilitationsmedizin, so dass wir vom Magazin FOCUS Gesundheit schon mehrfach als Top-Rehaklinik Kardiologie ausgezeichnet wurden. Wir bieten Ihnen ein angenehmes und gemütliches Ambiente, das mit Kreativkursen, Sing- und Spieleabenden und der Walibo Therme selbst in der therapiefreien Zeit keine Langeweile aufkommen lässt.

Die wichtigsten Fakten über unser Reha-Zentrum für Stoffwechselerkrankungen

  • Versorgungsverträge mit allen Krankenkassen, der Rentenversicherung und den Berufsgenossenschaften
  • Unterbringung von Begleitpersonen und Begleitkindern auf Anfrage möglich
  • Ausstattung für überdurchschnittliches Körpergewicht
  • Barrierefreie Therapieräume und behindertengerechte Zimmer
  • Ganzheitliches Behandlungskonzept der Weltgesundheitsorganisation
  • Zentrale Lage in Bad Waldliesborn mit guter Verkehrsanbindung

Sie haben weitere Fragen zu unserer Reha bei Stoffwechselerkrankungen oder möchten mehr über unsere Klinik erfahren? Wir antworten Ihnen gerne!

Erkrankungen des Stoffwechsels und Stoffwechsel-Rehabilitation im Detail

Was ist eine Stoffwechselkrankheit?

Bei einer Stoffwechselstörung handelt es sich um eine krankhafte Veränderung von Stoffwechselvorgängen, welche die dazugehörigen Körperkreisläufe aus dem Gleichgewicht bringen. Die Krankheit kann durch einen genetischen Enzymmangel (z. B. Mukoviszidose) entstehen oder erst später hervorgerufen werden (z. B. Typ-2-Diabetes). Je nach metabolischer Störung kann es im Krankheitsverlauf zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einer Herzinsuffizienz kommen.

Welche Stoffwechselerkrankungen gibt es?

Zu den bekanntesten Stoffwechselkrankheiten zählen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Übergewicht ebenso wie Gicht, Störungen der Schilddrüsenfunktion, die Autoimmunkrankheit Hashimoto oder Mukoviszidose. Auch die Osteoporose gilt im weitesten Sinne als Stoffwechselerkrankung, da hier der Knochenstoffwechsel gestört ist. Sie wird allerdings gezielt in einer Osteoporose-Reha behandelt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche seltene Erkrankungen, die bei 10.000 Menschen nur 5 oder weniger Personen betreffen und in der Regel angeboren sind. Dazu zählen beispielsweise Morbus Fabry und Morbus Wilson.

Weshalb ist eine Rehabilitation bei Stoffwechselerkrankungen sinnvoll?

Einer Reha für den Stoffwechsel kommt in erster Linie eine präventive und stabilisierende Aufgabe zu. Sie kann den betroffenen Patienten vor gravierenden Spätfolgen schützen und im Falle chronischer Gelenkentzündungen durch schmerzlindernde Maßnahmen eine Zunahme der Lebensqualität bewirken. Sie stärkt das allgemeine Gesundheitsbewusstsein und führt zu einem bewussteren Umgang mit der jeweiligen Krankheit.

Erfolgt die Reha-Maßnahme nach einer Operation, beispielsweise bei Gicht bedingtem Gelenkersatz oder einer bariatrischen Adipositas-OP, findet die Stoffwechsel-Reha als Anschlussheilbehandlung (AHB) statt und trägt dazu bei, schnellstmöglich wieder zurück in den Alltag und ins Berufsleben kehren zu können.

Wie beantragt man eine Reha bei Stoffwechselerkrankungen?

In den meisten Fällen wird die Rehabilitation als MRA oder HV stattfinden. Der Reha-Antrag wird mit Unterstützung des Arztes vom Patienten selbst gestellt und beim jeweiligen Kostenträger eingereicht. Dieser ist bei Erwerbstätigen die Deutsche Rentenversicherung und bei Nichterwerbstätigen und Rentnern die Krankenkasse.

Erfolgt die Stoffwechsel-Reha als AHB wird sie vom Sozialdienst des behandelnden Krankenhauses beantragt, so dass sich der Betroffene in der Regel um nichts kümmern muss. Sollte der Sozialdienst nicht von selbst auf Sie zukommen, suchen Sie bitte rechtzeitig das Gespräch. Schließlich muss die rehabilitative Behandlung spätestens 14 Tage nach Ihrem Krankenhausaufenthalt angetreten werden.

Wie lange dauert eine Stoffwechsel-Reha und wie häufig kann sie beantragt werden?

Unabhängig vom Leistungsträger werden Rehabilitationsleistungen in einer Fachklinik zunächst für 3 Wochen bewilligt. Sollte sich im Verlauf der Maßnahme herausstellen, dass diese Zeitspanne für eine positive Reha-Prognose nicht ausreichend ist, kann die Reha bei Stoffwechselerkrankungen auf Antrag des behandelnden Arztes verlängert und ohne Unterbrechung in der Klinik fortgesetzt werden. Nach beendeter Reha ist es erst nach 4 Jahren möglich, einen erneuten Antrag zu stellen.

Wie findet man die richtige Reha-Klinik für Stoffwechselerkrankungen?

Da eine Reha-Maßnahme für den Stoffwechsel in der Regel nicht von heute auf morgen stattfindet, sondern gut planbar ist, sollten sich Betroffene bereits im Vorfeld über mögliche Kliniken informieren. Hierzu bieten sich diverse Klinik-Verzeichnisse und das Internet allgemein an. Fällt die Wahl auf eine bestimmte Klinik, kann diese bei der Antragstellung auf einem gesonderten Beiblatt genannt und ausführlich begründet werden. Man spricht hier vom sogenannten Wunsch- und Wahlrecht, das Patienten ein Mitspracherecht bei der Wahl der Rehaklinik zugesteht. Wichtig ist es, dass das gewählte Gesundheitszentrum den medizinischen Indikationen entspricht und einen Versorgungsvertrag mit dem zuständigen Leistungsträger besitzt.

Wer übernimmt die Kosten für eine Reha bei Stoffwechselerkrankungen?

Die Kosten für die Anwendungen und den Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik werden bis auf eine gesetzliche Zuzahlung von 10 EURO pro Tag vom jeweiligen Kostenträger übernommen. Dies beinhaltet auch eine komplette oder teilweise Übernahme der Fahrtkosten. Die Zuzahlung ist bei der Rentenversicherung auf höchstens 42 Tage pro Kalenderjahr beschränkt und bei der Krankenkasse auf 28 Tage. Ist ein Krankenhausaufenthalt vorausgegangen, wird dieser auf die Zuzahlungsdauer angerechnet.

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