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Reha Fibromyalgie: Nachhaltige Linderung des Faser-Muskel-Schmerzes

Reha bei FibromyalgieSie leiden an chronischen Schmerzen und anhaltender Müdigkeit? Ihr Arzt hat ein Fibromyalgie-Syndrom diagnostiziert und Ihnen zu einer Fibromyalgie-Reha geraten? Eine multimodale Behandlung Ihrer Fibromyalgie-Symptome in der Klinik Eichholz lindert Ihre Schmerzen nachhaltig und ermöglicht Ihnen einen besseren Umgang mit der Erkrankung. Durch ein individuelles bio-psycho-soziales Therapieprogramm werden sowohl die Beweglichkeit Ihrer Gelenke und Muskeln als auch die psychische Stabilität gefördert. Darüber hinaus erlernen Sie Methoden, die Sie nach der Reha für Fibromyalgie selbstständig zu Hause durchführen können.

Indikationen der Reha Fibromyalgie

Eine Fibromyalgie kann als primäre, d. h. als alleinige Erkrankung, oder als sekundäre Fibromyalgie, d. h. als Folge einer anderen Erkrankung, auftreten. Vielfach kommt es zur sekundären Form im Zusammenhang mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten oder Unfällen. Der Krankheitsverlauf ist bei beiden Formen in der Regel gleich und zeichnet sich aus durch:

  • Chronischen Schmerz am ganzen Körper
  • Müdigkeit und Schlafstörungen
  • Nervosität und innere Unruhe
  • Evtl. Restless-Legs-Syndrom
  • Evtl. Überempfindlichkeit und Störungen der Regulation

Therapien unserer Rehaklinik für Fibromyalgie

Die Fibromyalgie-Behandlung unseres Reha-Zentrums findet im Rahmen unserer multimodalen Schmerztherapie statt und beinhaltet unterschiedliche Bausteine. Diese werden individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten und bieten als interdisziplinäre Komplextherapie eine Behandlungsintensität, die ambulant in der Regel nicht erreicht werden kann. Zu unseren Anwendungen zählen:

  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • Bewegungstherapie zur Kräftigung von Muskeln und Gelenken
  • Physikalische Therapien (Massage, Thermotherapie und Elektrotherapie)
  • Wassergymnastik und Aquajogging
  • Psychologische Betreuung und Sozialberatung
  • Entspannungstechniken (autogenes Training, progressive Muskelentspannung uvm.)
  • Patientenschulungen
  • Ggf. medikamentöse Therapie

Reha Fibromyalgie: Arten der Durchführung

  • Stationäre Reha bei Fibromyalgie (MRA/HV)
  • Ganztägig ambulante Fibromyalgie-Reha (MRA/HV)

Klinik Eichholz: Ihre Rehaklinik Fibromyalgie in Bad Waldliesborn

Als orthopädische Rehabilitationsklinik sind wir neben der multimodalen Schmerztherapie auf die Behandlung akuter und degenerativer Knochen- und Gelenkerkrankungen spezialisiert. Daraus ergibt sich für die betroffenen Fibromyalgie-Rehabilitanden eine äußerst wirkungsvolle Kombination: Zum einen sind wir langjährig erfahren in der Therapie von Schmerzen, zum anderen sind wir spezialisiert auf den Stütz- und Bewegungsapparat des menschlichen Körpers und behandeln Arthrose, Osteoporose und zahlreiche weitere Krankheitsbilder der Orthopädie.

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Partner unserer Rehaklinik Fibromyalgie sind die Deutsche Rentenversicherung und alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Somit ist in unserer Fachklinik eine Rehabilitation nahezu aller Kostenträger möglich. Die Klinik verfügt über eine gute Verkehrsanbindung und bietet unseren Patienten ein hochmodernes, aber dennoch gemütliches Ambiente und eine reizvolle Umgebung.

Eine Reha Fibromyalgie in unserem Hause überzeugt insbesondere durch:

  • Erstklassig ausgebildete Ärzte und Therapeuten
  • Ein ganzheitliches Behandlungskonzept auf neuesten medizinischen Stand
  • Hochwertige Ausstattung der Trainingsräume, Sport- und Gymnastikräume
  • Ein großes Thermalsolebad (Walibo Therme)
  • Unterbringung von Begleitpersonen und -kindern auf Anfrage
  • Adipositas-gerechte Infrastruktur

Sie möchten weitere Informationen über unsere Angebote und unsere Belegsituation erhalten? Dann rufen Sie uns bitte an!

Fibromyalgie und Fibromyalgie-Reha in Fragen und Antworten

Was ist das Fibromyalgie-Syndrom?

Eine Fibromyalgie (auch Fibrositis-Syndrom oder Tendomyopathie) zählt zu den Unterarten des Weichteilrheumas und verläuft schubweise. Zu den hauptsächlichen Symptomen gehören Muskel- und Sehnenschmerzen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und ein Reizdarm. Die Fibromyalgie gilt als chronische Erkrankung, die Beschwerden können jedoch durch eine adäquate Behandlung und regelmäßige Rehabilitationen abgeschwächt werden.

Wie wird die Diagnose Fibromyalgie gestellt und wie wird die Krankheit behandelt?

Eine Fibromyalgie-Diagnose ist für Fachärzte äußerst schwierig zu stellen. Schließlich lässt sich die Krankheit weder durch bildgebende Verfahren noch durch Blutuntersuchungen oder einen speziellen Test nachweisen. Für viele Fibromyalgie-Patienten beginnt daher eine Odyssee von Arzt zu Arzt, bis endlich die richtige Diagnose gestellt wird.

Festgelegt werden die Diagnose und die Behandlung von der S3-Leitlinie der Deutschen Rheuma-Liga und der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. Die Diagnostik erfolgt durch eine Druckausübung auf 18 sogenannte Tender Points (Triggerpunkte) im Übergangsbereich zwischen Muskeln und Sehnen. Bei Betroffenen besteht meist an mindestens 11 dieser Punkte eine hohe Schmerzempfindlichkeit. Darüber hinaus müssen die Schmerzen seit mindestens 3 Monaten bestehen, damit eine chronische Schmerzerkrankung vorliegt. Die jeweilige Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Während bei leichten Verlaufsformen vielfach regelmäßige sportliche Aktivitäten ausreichen, erfordern schwere Verläufe in den meisten Fällen die bereits erwähnte multimodale Behandlung in einer Reha-Klinik.

Ist eine Reha bei Fibromyalgie sinnvoll?

Um die Lebensqualität von Fibromyalgie-Patienten zu steigern, ist der stationäre Aufenthalt in einer Fibromyalgie-Rehaklinik auf jeden Fall sinnvoll. Schließlich ist es nur im Rahmen einer Reha-Maßnahme möglich, ein tragfähiges Langzeitprogramm für den Umgang mit der Krankheit zu entwickeln. So bietet eine Fachklinik den geschützten Rahmen, um alltäglichen Stress auszuschalten und sich komplett auf die eigene Gesundheit zu konzentrieren. Auch die Komplexität und Verzahnung der Therapien und der Austausch mit anderen Rehabilitanden bringen in der Regel eine maßgebliche Erleichterung. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser. Ein Therapiebeginn innerhalb der ersten beiden Jahre nach der Diagnostik kann rund die Hälfte aller Betroffenen weitgehend von ihren Schmerzen befreien.

Wie lange und wie oft wird eine Reha bei Fibromyalgie durchgeführt?

Der Aufenthalt in rehabilitativen Fibromyalgie-Kliniken erfolgt üblicherweise für eine Dauer von 3 Wochen und kann bei medizinischer Notwendigkeit verlängert werden. Hierzu stellt der behandelnde Reha-Arzt beim zuständigen Kostenträger einen Antrag auf Verlängerung. Die Bewilligung oder Ablehnung erfolgt während der Reha, so dass die Fibromyalgie-Reha im Falle einer Verlängerung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.

Erfolgt die Maßnahme in Form einer ganztägig ambulanten Reha, umfasst die Behandlungsdauer 20 Tage, an denen der Patient für 4 bis 6 Stunden die Rehaklinik für Fibromyalgie aufsucht und dort behandelt wird. Beide Maßnahmen können alle 4 Jahre beantragt werden.

Wohin sollte man zur Reha bei Fibromyalgie gehen?

Da die Fibromyalgie mit Schmerzen in verschiedenen Körperregionen verbunden ist, darunter auch der Bereich der Wirbelsäule, empfiehlt es sich, eine Fachklinik zu wählen, die neben der Schmerzbehandlung auf eine Reha Orthopädie spezialisiert ist. Am besten ist es, bereits im Vorfeld der medizinischen Reha nach geeigneten Einrichtungen zu suchen und die Wunschklinik im Reha-Antrag zu nennen. Gemäß Wunsch- und Wahlrecht besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die rehabilitative Maßnahme in der gewählten Klinik stattfinden kann.

Wie wird die Reha beantragt und wer trägt die Kosten?

Medizinische Rehabilitationen in Form einer MRA oder HV werden vom Patienten selbst beantragt. Wichtig ist es, den Antrag mit dem behandelnden Arzt zu besprechen und einen ärztlichen Befundbericht beizulegen. Die Anträge erhalten die Betroffenen beim jeweiligen Kostenträger. Dieser ist bei Erwerbstätigen die Deutsche Rentenversicherung und bei Nicht-Erwerbstätigen und Rentnern die Krankenkasse. Bei einer Bewilligung werden die Kosten bis auf eine gesetzliche Zuzahlung von 10 EURO pro Tag komplett von der jeweiligen Versicherung übernommen.

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