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Reha nach Unfall: Intensive Förderung des Heilungsverlaufs von Unfallverletzungen

Sie haben einen schweren Arbeitsunfall erlitten und die behandelnde Unfallklinik hält eine Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW) für sinnvoll? Ein Autounfall hat zu Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates geführt? In beiden und vielen weiteren Fällen sind Sie in unserer Reha-Klinik genau richtig. Spezialisiert auf die unfallchirurgische Reha stellen wir eine zielgerichtete medizinische Versorgung der verschiedensten orthopädischen Unfallfolgen sicher und übernehmen auch die Bereitstellung und Anpassung orthopädischer Hilfsmittel. Sollten Sie Ihre Reha nach Unfall bereits in einer anderen Klinik absolviert haben, aber in der Nähe von Bad Waldliesborn / Lippstadt wohnen, bieten wir Ihnen die Durchführung einer Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP), einer IRENA oder einer T-RENA an.

Indikationen für eine unfallchirurgische Reha

Nach einem Unfall können Patienten von den unterschiedlichsten Krankheitsbildern und Beschwerden betroffen sein. Zu den hauptsächlichen Indikationen einer Reha nach Unfall zählen:

  • Verletzungen der Wirbelsäule nach Auto-, Sport-, Arbeits- oder Wegeunfällen
  • Unfallbedingte Amputationen der unteren oder oberen Extremitäten
  • Funktionale Beeinträchtigungen von Schulter-, Knie- und Hüftgelenken
  • Schleudertraumata der Halswirbelsäule (HWS)

Unsere stationären & ambulanten Rehabilitationsverfahren

Die diagnostischen & therapeutischen Leistungen unserer Rehabilitation

  • Umfassende Labordiagnostik und Kreislaufuntersuchungen
  • Physiotherapie und Physikalische Therapien
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT) und muskuläres Aufbautraining
  • Ergotherapie und Prothetik
  • Psychosoziale Betreuung
  • Ernährungsberatung und individuelle Schulungen

Medizinische Reha nach Unfall in der Klinik Eichholz

Medizinische Reha nach Unfall in der Klinik EichholzAufgrund von Personalknappheit und immer kürzerer Liegezeiten sind der Akutbehandlung in einer Unfallklinik oder einem allgemeinen Krankenhaus zahlreiche Grenzen gesetzt. Eine Rehabilitation in unserem Hause schließt diese Lücke und setzt als AHB, BGSW oder multimodale Schmerztherapie genau dort an, wo die Behandlung der Klinik aufhört. Unsere Ärzte, Therapeuten und Pfleger arbeiten während des Reha-Aufenthaltes interdisziplinär zusammen und behandeln die Patienten zielgerichtet und individuell nach dem ganzheitlichen Behandlungskonzept der WHO. Der Heilungsverlauf wird beschleunigt, so dass die Betroffenen möglichst schnell zurück in den Alltag und das Berufsleben kehren können. Sollte dies durch eine schwere Beeinträchtigung der Gesundheit nicht möglich sein, erarbeitet unser Sozialdienst gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen ein Konzept, um sich so gut wie möglich auf die veränderte Lebenssituation einzustellen und das Leben auch mit funktionalen Defiziten bestmöglich bewältigen zu können.

Falls Sie Ihre Reha nach Unfall bereits in einer anderen Reha-Klinik durchgeführt haben, besteht die Möglichkeit, unsere regionalen Nachsorgeangebote in Anspruch zu nehmen. So bieten wir Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung mit der EAP eine leistungsstarke ambulante Komplex-Therapie aus physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und physikalischen Elementen. Mitglieder der Deutschen Rentenversicherung profitieren von IRENA und T-RENA. Insgesamt decken unsere Leistungen also nahezu die gesamte Bandbreite der medizinischen Behandlung nach einem Unfall ab.

Die Klinik Eichholz auf einen Blick

  • Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen, der DRV und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
  • BG-Zulassung zur Durchführung von BGSW und EAP
  • Kooperation mit Orthopädietechnik-Firmen und Hilfsmittelschulungen
  • Behindertengerechtes Therapiezentrum und eine ausreichende Anzahl an Trainingsgeräten
  • Hervorragend ausgebildete Ärzte und Therapeuten
  • Mitnahme von Kindern und Begleitpersonen

Für weitere Fragen rund um unsere unfallchirurgischen Reha-Maßnahmen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Reha nach Unfall: Fragen und Antworten

Wie wird eine Reha nach Unfall beantragt?

Eine unfallchirurgische Reha erfolgt in der Regel im Anschluss an eine stationäre Behandlung in einer Klinik für Unfallchirurgie und wird demzufolge meist vom Sozialdienst des behandelnden Krankenhauses bzw. vom Durchgangsarzt oder Handchirurgen beantragt. Je nach Schwere der erworbenen Beeinträchtigung werden die verantwortlichen Mitarbeiter der Klinik Sie direkt auf eine stationäre Reha ansprechen. Sollte dies nicht der Fall sein, zögern Sie bitte nicht, das Gespräch zu suchen und auf die Notwendigkeit einer Rehabilitation hinzuweisen.

Was sind die Ziele einer unfallchirurgischen Reha?

Wie jede andere Reha-Maßnahme auch, soll die unfallchirurgische Reha die Teilhabe am Arbeitsleben sicherstellen. Es gilt das Motto “Reha vor Rente”. Um diese Zielsetzung zu erreichen, werden durch verschiedenste Therapien sowohl die Gelenkbeweglichkeit als auch die Kraft und Koordination wiederhergestellt bzw. verbessert. Falls erforderlich, werden Prothesen und orthopädische Hilfsmittel wie Unterarmgehstützen bereitgestellt und über eine entsprechende häusliche Infrastruktur gesprochen. 

Wie lange dauert eine Rehabilitation nach Unfall?

Hier muss zunächst zwischen einer BGSW und einer AHB unterschieden werden. So dauert die Rehabilitation der gesetzlichen Unfallversicherung maximal 4 Wochen. Eine AHB dagegen ist in der Regel auf die Dauer von 3 Wochen ausgelegt, kann bei medizinischer Notwendigkeit aber auf Antrag des behandelnden Arztes verlängert werden. Erfolgt die Anschlussheilbehandlung als ganztägig ambulante Reha, kann ebenfalls von einer Behandlungsdauer von 3 Wochen ausgegangen werden.

Was besagt das Wunsch- und Wahlrecht?

Gemäß Paragraf 8 des Neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX) haben Rehabilitanden ein Mitspracherecht bei der Zuweisung der Reha-Einrichtung. So dürfen sie bei begründeten Wünschen und einem bestehendem Versorgungsvertrag mit dem zuständigen Kostenträger ein medizinisch geeignetes Reha-Zentrum wählen. Die Wahl sollte bereits bei der Stellung des Antrags ausführlich begründet werden, so dass Sie sich hier unbedingt mit den für die Antragstellung verantwortlichen Mitarbeitern des Klinikums absprechen sollten.

Wer übernimmt die Kosten für die unfallchirurgische Rehabilitation?

Während die Kosten einer Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung ganz klar der Deutschen Unfallversicherung bzw. der zuständigen Berufsgenossenschaft zugeordnet sind, fällt eine Anschlussheilbehandlung entweder in den Zuständigkeitsbereich der DRV oder der gesetzlichen Krankenversicherung. So übernimmt die Rentenversicherung die stationäre Rehabilitation für Erwerbstätige, die gesetzliche Krankenkasse ist zuständig für die Reha-Leistungen von Nichterwerbstätigen und Rentnern.

Welche Zuzahlungen fallen für die medizinische Rehabilitation an?

Obwohl bei der gesetzlichen Unfallversicherung keine Zuzahlung für eine Rehabilitation nach Unfall anfällt, ist sowohl bei der gesetzlichen Rentenversicherung als auch der Krankenkasse eine tägliche Zuzahlung von 10 € erforderlich. Wie lange diese zu leisten ist, richtet sich nach der Dauer des vorangegangenen Krankenhausaufenthaltes und eventuell anderen – im Kalenderjahr bereits geleisteten – Zuzahlungen. So sind Versicherte der Rentenversicherung dazu verpflichtet, für insgesamt 14 Tage pro Jahr eine Zuzahlung zu leisten; Krankenkassenmitglieder müssen jährlich für Aufenthalte in Rehakliniken und Krankenhäuser insgesamt 28 Tage in die Tasche greifen.

Welche Lohnersatzleistungen sind während eine Reha nach Unfall möglich?

Eine Rehabilitationsmaßnahme wird gesetzlich wie eine Erkrankung betrachtet, da der Betroffene während dieser Zeit dem Betrieb aus gesundheitlichen Gründen nicht als Arbeitskraft zur Verfügung steht. Der Arbeitgeber ist in der Regel also dazu verpflichtet, eine Lohnfortzahlung von 6 Wochen zu leisten. Ist dieser Anspruch aufgrund einer unmittelbar vorhergehenden Krankheit bereits ausgeschöpft, erhält der Rehabilitand vom Kostenträger der Rehabilitation Lohnersatzleistungen. Das Verletztengeld der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt 80 % des Regelentgelts bis maximal zur Höhe des Netto-Arbeitsgeldes. Die Höhe des Übergangsgelds der DRV liegt bei 68 % des letzten Nettoentgelts, bei Versicherungsnehmern mit Kindern bei 75 %.

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