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Reha nach Kreuzband-OP: Aktivierung des Knies nach Kreuzbandriss

Sie sind aufgrund eines Verkehrs- oder Sportunfalls am vorderen Kreuzband operiert worden? Sie möchten so schnell wie möglich wieder aktiv am Leben teilnehmen? Dabei kann Sie eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitation in der Klinik Eichholz wirkungsvoll unterstützen. Unsere Spezialisten trainieren gemeinsam mit Ihnen das operierte Knie, mobilisieren und stabilisieren das Gelenk und kräftigen die Oberschenkelmuskulatur. Durch die zielgerichtete und umfassende Therapie verläuft die Heilung meist deutlich schneller als bei einer rein ambulanten Physiotherapie.

Physiotherapie nach Kreuzband-OP in Lippstadt / Bad Waldliesborn

Auch für Patienten, denen vom Kostenträger keine Kreuzband-OP Reha bewilligt wird, sind wir der richtige Ansprechpartner. Schließlich bieten wir die physiotherapeutischen Leistungen unserer Einrichtung ebenfalls als ambulante Maßnahmen an. Um von unserem ganzheitlichen und langjährig erfahrenen Team und den Vorteilen unserer modernen Rehaklinik zu profitieren, benötigen Betroffene aus der Region Lippstadt / Bad Waldliesborn lediglich eine zeitnahe Verordnung des behandelnden Arztes; die Kosten werden bis auf 10 % Eigenanteil von der Krankenkasse übernommen. Zur Vereinbarung von Terminen nutzen Sie bitte unseren telefonischen Direktkontakt unter der Tel.-Nr. 02941 800-0.

Indikationen für die Reha nach Kreuzband-OP

Obwohl die Reha bei leichteren Verletzungen des Knies vielfach in einer ambulanten Physiotherapie-Praxis erfolgt, ist eine ganztägig ambulante Reha nach Kreuzband-Operation die für den Heilungsprozess deutlich erfolgversprechendere Nachbehandlung. Schließlich ist für die vollständige Wiederherstellung des Knies ein ganzheitliches, tägliches Trainingsprogramm notwendig. Bei starken Schädigungen des Kniegelenks sollte die Reha stationär in einem Reha-Zentrum stattfinden. In diesem Fall wird die Rehabilitation nach der Operation in Form einer Anschlussheilbehandlung (AHB) durchgeführt. Mögliche Indikationen sind:

  • Verletzungen an Kreuzband und Meniskus
  • Kreuzband-OP und Knorpeltransplantationen
  • Kreuzband-OP und Teilprothesen
  • Kreuzband-OP und Umstellungsosteotomie
  • Fortgeschrittenes Lebensalter

Leistungen der Kreuzband-Reha

Die Nachbehandlung des operierten Beins in unserer Rehaklinik erfolgt als komplexes Training und umfasst die unterschiedlichsten Maßnahmen. Bei einer ganztägig ambulanten oder stationären Reha in unserem Hause erhalten Kreuzband-Patienten einen umfangreichen Therapieplan, der individuell auf die körperlichen Erfordernisse und den aktuellen Gesundheitsstand des jeweiligen Patienten zugeschnitten wird. Möglich sind u. a. folgende Leistungen:

  • Physiotherapie bzw. Krankengymnastik
  • Lymphdrainage, Kompressionstherapie und Kältetherapie
  • Gangschulungen mit und ohne Unterarmgehstützen
  • Anwendungen mit Motorschiene
  • Posturomed, Ergometer und Aqua-Jogging

Arten der Durchführung

  • Ganztägig ambulante Kreuzband-OP Reha
  • Stationäre Kreuzbandriss-Reha

Reha Kreuzband-Operation: Das bietet Ihnen die Klinik Eichholz

Reha Kreuzband-Operation: Das bietet Ihnen die Klinik EichholzEine Rehabilitation in der orthopädischen Rehaklinik Eichholz steht für ein leistungsstarkes, interdisziplinäres Rehabilitationskonzept, das individuell auf den jeweiligen Rehabilitanden zugeschnitten und bei Bedarf dem Behandlungsverlauf angepasst wird. Spezialisiert auf den Stütz- und Bewegungsapparat des menschlichen Körpers, führen wir bereits seit vielen Jahren Rehabilitationen des Kniegelenks durch.

Unsere Klinik befindet sich in Bad Waldliesborn, einem Stadtteil von Lippstadt, und ist verkehrstechnisch über die A44, A2 und B55 hervorragend zu erreichen. Parkplätze sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Um den Vorgaben von Renten- bzw. Krankenversicherung zu entsprechen, sollte bei einer ganztägig ambulanten Reha die einfache Fahrzeit allerdings 45 Min. nicht überschreiten. Wir arbeiten mit allen Krankenkassen, der DRV und der DGUV zusammen.

Pluspunkte für Ihr Knie

  • Langjährig erfahrene Orthopäden und Unfallchirurgen
  • Ganzheitliches Behandlungskonzept nach WHO
  • Modernste Ausstattung und Trainingsgeräte
  • Ebene und barrierefreie Wege zu den Therapieräumen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten und Therapeuten
  • Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Sie haben weitere Fragen zur Behandlung in unserem Hause? Wir beantworten sie gerne über unseren Direktkontakt.

Kreuzbandriss und Reha nach Kreuzband-OP im Überblick

Was ist das Kreuzband und welche Funktionen erfüllt es?

Die Kreuzbänder bestehen aus einem vorderen und einem hinteren Kreuzband, die sich in der Mitte des Kniegelenks kreuzen und zusammen mit den anderen Strukturen des Bandapparates das Kniegelenk stabilisieren. Sie verbinden den Oberschenkel (Femur) mit dem Schienbein (Tibia) und sorgen für einen sicheren Gang. Kommt es zu einem Kreuzbandriss, wird das Knie instabil, da sich die Knochenenden von Oberschenkel und Unterschenkel im Kniegelenk verschieben können. Bleibt der Riss unbehandelt, kann es zu einer Kniearthrose und anderen vorzeitigen degenerativen Verschleißerscheinungen kommen. Umso wichtiger ist es, einen Kreuzbandriss frühzeitig zu diagnostizieren, adäquat zu therapieren und durch eine Kreuzbandriss-Reha gezielt nachzubehandeln.

Wie wird der Kreuzbandriss behandelt?

Der Kreuzbandriss (Kreuzbandruptur) zählt zu den häufigsten Knieverletzungen und passiert meist aufgrund eines Sportunfalls. Ob er konservativ oder operativ behandelt wird, hängt u. a. davon ab, welches Kreuzband gerissen ist. Während das hintere Kreuzband oder ein nur angerissenes Kreuzband vielfach konservativ versorgt werden kann, ist beim vorderen Kreuzband meist eine minimal-invasive OP erforderlich. Bei dieser Kreuzbandriss-OP wird das gerissene Kreuzband in der Regel durch eine Kreuzbandplastik aus einer körpereigenen Sehne ersetzt.

Ist eine Reha nach Kreuzband-OP notwendig?

Selbst wenn die Operation arthroskopisch erfolgt, ist eine zielgerichtete Nachbehandlung des operierten Kniegelenks unerlässlich. Schließlich gehört das Knie zu den komplexesten Gelenken des menschlichen Körpers und muss zusätzlich einen großen Teil des Körpergewichts tragen. Vielfach wird aus Kostengründen nach der Operation lediglich eine Physiotherapie verordnet, was aus medizinischer Sicht meist allerdings nicht ausreichend ist. Besser sind eine ganztägig ambulante Rehabilitation und bei schweren Verletzungen des Gelenks eine stationäre Reha.

Wann beginnt die Reha nach Kreuzbandriss?

Genau genommen beinhaltet die Kreuzband-OP Reha die gesamte Dauer des Heilungsprozesses und umfasst somit mehrere Wochen bis Monate. Die klassische Rehabilitation in einer Klinik oder Tagesklinik oder auch die ambulante Physiotherapie schließen sich in der Regel unmittelbar an den Krankenhausaufenthalt an und stabilisieren und kräftigen das Knie des Patienten in den ersten Wochen nach der OP. Eventuell folgen auf die Reha-Leistungen weiterführende ambulante Maßnahmen, beispielsweise eine IRENA oder T-RENA.

Aus welchen Phasen besteht die Reha nach Kreuzband-OP?

Bis das neue Kreuzband ohne Bewegungseinschränkungen genutzt und wieder Sport getrieben werden kann, vergehen meist mehrere Monate. Daher unterteilt man die Rehabilitation nach einer Kreuzbandplastik in drei unterschiedliche Phasen.

Phase 1 – Akutphase (1. bis 2. Woche)

In den ersten Tagen nach der Kreuzbandoperation stehen der Abbau von Schwellungen, die Linderung von Schmerzen und die Schonung bzw. Kühlung von Knie und Gelenk im Vordergrund. Häufig kommt dabei eine Schiene zum Einsatz, die bis zu 6 Wochen getragen werden kann. Sobald wie möglich, werden leichte Übungen zur Streckung und Beugung des Knies durchgeführt.

Phase 2 – Proliferationsphase (3. bis 6. Woche)

Nach der Entlassung aus der Klinik schließen sich meist eine ganztägig ambulante Reha oder regelmäßige Besuche in der Praxis eines Physiotherapeuten an. Das Training wird nach und nach an die zunehmende Beweglichkeit des Kniegelenks angepasst und die Muskeln werden durch leichte Belastungen gestärkt.

Phase 3 – Remodellierungsphase (ab der 7. Woche)

In der letzten Phase der Rehabilitation werden die Muskeln durch Krafttraining und Medizinische Trainingstherapie (MTT) gezielt gestärkt und Schritt für Schritt an die Vollbelastung herangeführt. Leistungssportler beginnen jetzt vorsichtig leistungsspezifisch zu trainieren und an die Zeit vor dem Kreuzbandriss anzuknüpfen. Die ganztägig ambulante Rehabilitation in einer Reha-Einrichtung kann ggf. durch IRENA, T-RENA oder Rehasport fortgesetzt werden.

Welche Rehaklinik kommt für eine Reha nach Kreuzband-OP in Frage?

Eine Operation am Kniegelenk – darunter auch eine Kreuzbandplastik – zählt zu den orthopädischen Indikationen, so dass die Reha-Leistungen in einer orthopädischen bzw. unfallchirurgischen Rehaklinik stattfinden. Bei der Wahl der Einrichtung haben Sie gemäß Wunsch- und Wahlrecht ein Mitspracherecht, wenn die Klinik Ihren Indikationen entspricht und einen Versorgungsvertrag mit dem zuständigen Kostenträger abgeschlossen hat.

Wie wird eine Reha nach Kreuzband-Operation beantragt?

Eine Rehabilitation nach einem vorderen Kreuzbandriss erfolgt in der Regel als Anschlussheilbehandlung (AHB) direkt im Anschluss an den stationären Aufenthalt in der Akutklinik. Beantragt wird sie vom Sozialdienst der behandelnden Einrichtung. Sollte dieser nicht auf Sie zukommen, suchen Sie bitte direkt das Gespräch mit dem betreffenden Mitarbeiter und sprechen ihn auf Ihre Möglichkeiten an.

Wie lange dauert eine Reha nach Kreuzband-OP?

Eine ambulante Kreuzbandriss-Reha umfasst üblicherweise 20 Behandlungstage und kann bei medizinischer Notwendigkeit durch den Reha-Arzt verlängert werden. Während der ganztägig ambulanten Reha verbringen die Betroffenen täglich 4 bis 6 Stunden in der Einrichtung, übernachten zu Hause und sind auch an den Wochenenden daheim.

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