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Reha bei Osteoporose: Erfolgreiche Behandlung und Prävention von Knochenschwund

Reha bei OsteoporoseIhre letzte Knochendichtemessung hat eine fortgeschrittene Osteoporose ergeben und der Arzt hat Ihnen deshalb eine Osteoporose-Reha empfohlen? Sie haben bereits mehrere schmerzhafte Wirbelkörperbrüche hinter sich? Eine Rehabilitation in der Klinik Eichholz kann helfen, Beschwerden zu lindern und das Risiko für Knochenbrüche zu verringern. Die Patienten unserer Rehaklinik für Osteoporose nehmen an einem strukturierten Sturz-Assessment teil, stärken ihre Muskulatur, fördern und verbessern ihre Koordination und erhalten Hilfe zur Selbsthilfe. Nach der Reha für Osteoporose gehen die Betroffenen deutlich besser mit ihrer Erkrankung um und freuen sich über ein Plus an Lebensqualität.

 

Indikationen der Osteoporose-Reha

Die Krankheit Osteoporose wird in vier unterschiedliche Schweregrade unterteilt, die allesamt als Indikation für eine Osteoporose-Rehabilitation gelten, sich aber in ihren Therapien unterscheiden. Während der rehabilitative Schwerpunkt in der Anfangsphase eher auf der Prävention und Kräftigung liegt, stehen im fortgeschrittenen Stadium schmerzlindernde und sturzreduzierende Maßnahmen auf dem Plan. Folgende Schweregrade werden differenziert:

  • Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose)
  • Präklinische Osteoporose
  • Manifeste Osteoporose
  • Schwere manifeste Osteoporose

Leistungen unserer Rehaklinik für Osteoporose

Die Therapien unserer Klinik werden nach einer umfangreichen körperlichen Untersuchung und Diagnostik individuell auf den Rehabilitanden und den Schweregrad der Erkrankung abgestimmt und in einem wöchentlichen Therapieplan zusammengestellt. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob eine pathologische, d. h. krankheitsbezogene Fraktur vorliegt. Folgende Osteoporose-Therapien sind möglich:

  • Bewegungstherapien / Physiotherapie
  • Koordinationsschulungen und Sturzprophylaxe
  • Ergotherapie
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Gesundheitsschulungen (u. a. zur richtigen Ernährung)
  • Psychosoziale Beratung
  • Anleitungen zur Selbsthilfe
  • Entwicklung eines Nachsorgekonzepts

Arten der Durchführung

  • Stationäre Reha bei Osteoporose (MRA, HV)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation

Gründe für unsere Rehaklinik für Osteoporose

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Als Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten wir bereits seit langen Jahren mit Osteoporose-Patienten zusammen und behandeln diese ganzheitlich nach dem bio-psycho-sozialen Behandlungskonzept der WHO. Ärzte und Therapeuten bilden gemeinsam ein interdisziplinäres Team, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Betroffenen die bestmögliche Behandlung zur Gesundheit ihrer Knochen zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht das Umfeld unserer Klinik in Bad Waldliesborn zahlreiche Freizeitaktivitäten in der therapiefreien Zeit. Sie haben so die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen und sich voll auf Ihre Genesung zu konzentrieren, sei es bei moderatem Nordic Walking, Spaziergängen im Kurpark oder gemeinsamen Aktivitäten mit Ihren Mit-Rehabilitanden.
Wir sind Partner aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen und arbeiten sowohl mit der DRV als auch der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zusammen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Begleitpersonen mitzubringen, die je nach Verfügbarkeit entweder gemeinsam mit Ihnen im Zimmer oder in einem gesonderten Einzelzimmer untergebracht werden können.

Unser Reha-Zentrum im Überblick

  • Langjährige Erfahrung in der Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Ganzheitliche Behandlung von Krankheit und Ursachen
  • Hochwertige und vielfältige Ausstattung der Therapieräume
  • Gemütliche Patientenzimmer und Aufenthaltsbereiche
  • Unterbringung von Begleitpersonen
  • Reizvolle Umgebung und gute Erreichbarkeit

Sie haben weitere Fragen zu unserer Reha-Klinik oder zum Thema Osteoporose? Über unseren telefonischen Direktkontakt erhalten Sie weitere Informationen.

Knochenabbau und Osteoporose-Rehabilitation im Überblick

Wie entsteht eine Verringerung der Knochendichte bzw. der Knochenabbau?

Hier muss zunächst zwischen primärer und sekundärer Osteoporose unterschieden werden. So wird erstere hauptsächlich auf Veränderungen des Knochenstoffwechsels zurückgeführt und kann als postmenopausale Osteoporose bei Frauen in den Wechseljahren oder als Altersosteoporose bei älteren Menschen ab dem 70. Lebensjahr auftreten. Die sekundäre Osteoporose entsteht meist durch bereits bestehende Erkrankungen – beispielsweise aus dem rheumatischen Formenkreis – oder durch die Langzeittherapie mit speziellen Medikamenten. Als Folgeerkrankung tritt die Osteoporose allerdings nur bei rund 5 % aller Osteoporose-Patienten auf.

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Wie bereits erwähnt, wird die Osteoporose in unterschiedliche Schweregrade unterteilt. Der für die Diagnostik relevante Messwert ist der T-Wert, d. h. der mineralische Gehalt der Knochen (Bone Mineral Density, kurz BMD). Dabei orientieren sich die Ärzte an der Knochendichte gesunder Menschen im Alter von 30 Jahren, wobei ein Wert höher als -1 für einen gesunden Knochen steht. Ermittelt wird der BMD mit einer strahlungsarmen und schmerzfreien Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Weitere Anhaltspunkte sind eine Verkrümmung der Wirbelsäule, eine Verringerung der Körpergröße und Knochenbrüche, die selbst bei leichten Stürzen erfolgen.

Wie wird Osteoporose behandelt?

Die medikamentöse Therapie einer Osteoporose erfolgt nach der Ausprägung, dem Lebensalter und dem Geschlecht. Man unterscheidet zwischen Präparaten zur Reduzierung des Knochenabbaus und Mitteln zum Aufbau der Knochenmasse. Auch die Ursachenbehandlung spielt eine große Rolle. Liegt eine Rheumaerkrankung zugrunde, sollte zunächst diese therapiert werden; bei Hormondefiziten in den Wechseljahren ist in Absprache mit dem behandelnden Arzt eventuell eine Hormonersatztherapie sinnvoll. Darüber hinaus sind eine die Knochengesundheit fördernde Ernährung mit viel Calcium und eine zusätzliche Vitamin D-Gabe empfehlenswert.

Auch therapeutisch bestehen große Unterschiede. Dies gilt sowohl für die ambulante Physiotherapie als auch eine medizinische Rehabilitation. Während es bei der Osteopenie in erster Linie um den Aufbau der Maximalkraft und eine Koordinationsstärkung geht, stehen bei der präklinischen Osteoporose die Verbesserung der Kraftausdauer und die alltägliche Bewegungssicherheit im Vordergrund. Bei manifesten und schweren manifesten Erkrankungsformen liegt der Behandlungsschwerpunkt auf der Mobilitätsverbesserung, Sturzprophylaxe, Koordinationsschulung und einem Haltungstraining. Bei starken Schmerzen kommen darüber hinaus physikalische Therapien und ggf. Medikamente zur Schmerzlinderung zum Einsatz.

Welche Ziele verfolgt eine Osteoporose-Rehabilitation?

Eine Reha bei Osteoporose wird auf die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden zugeschnitten und kann durch die enge Verzahnung bestimmter Therapien meist deutlich mehr bewegen als eine reine ambulante Physiotherapie. Zu den wesentlichen Reha-Zielen zählen eine langfristige Schmerzlinderung, die Reduzierung von Stürzen, die Förderung der Mobilität und die Vermeidung eines weiteren Knochenabbaus.

Welche Reha ist bei Osteoporose sinnvoll?

Grundsätzlich gehört die Osteoporose zu den orthopädischen Erkrankungen, so dass die Rehabilitation meist in einem orthopädischen Rehazentrum in Form einer stationären oder ganztägig ambulanten Maßnahme stattfindet. Für Menschen über 70 Jahre, die zusätzlich zum Knochenschwund noch weitere geriatrische Krankheiten aufweisen, kann eine geriatrische Reha sinnvoll sein. Schließlich erhält diese häufig die Eigenständigkeit der Betroffenen, so dass ein längeres Verbleiben in der eigenen Wohnung möglich ist. Bei der Wahl der Rehaklinik haben Sie gemäß Wunsch- und Wahlrecht ein Mitspracherecht.

Wie wird eine Osteoporose-Rehabilitation beantragt und wie lange dauert sie?

In den meisten Fällen erfolgt eine Reha bei Osteoporose als MRA oder HV und wird vom Patienten in Abstimmung mit dem behandelnden Mediziner selbst beantragt. Wichtig ist auf jeden Fall eine ausführliche Begründung über die medizinische Notwendigkeit, die auch vom Arzt mitgetragen werden sollte. Je nach Kostenträger wird der Antrag bei Erwerbstätigen an die Deutsche Rentenversicherung geschickt, in allen anderen Fällen an die Krankenkasse. Wird die Rehabilitation bewilligt, umfasst eine ganztägig ambulante Maßnahme rund 20 Behandlungstage; ein stationärer Aufenthalt erfolgt meist für die Dauer von 3 Wochen.

 

Impressionen

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