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Reha nach Lungenembolie: Langzeittherapie & Prävention in der Klinik Eichholz

Reha nach LungenembolieSie haben kürzlich eine Lungenembolie erlitten und der behandelnde Facharzt hält eine Rehabilitationsmaßnahme für sinnvoll? Als kardiologisches Rehazentrum bietet Ihnen die Klinik Eichholz in Bad Waldliesborn eine ganzheitliche Reha nach Lungenembolie. Mithilfe unterschiedlichster Therapieangebote wie Atemtherapie, Krankengymnastik, Inhalationstherapie oder Ergotherapie unterstützen wir Sie in der Langzeittherapie dabei, Ihre Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und das Risiko für eine erneute Embolie nachhaltig zu minimieren. Folgestörungen der Embolie, wie etwa ein erhöhter Blutdruck des Lungenkreislaufes, werden kontrolliert und gegebenenfalls behandelt.

Gemeinsam mit unseren Therapeuten erarbeiten Sie, welche Risikofaktoren in Ihrem Leben präsent sind und wie diese eliminiert werden können. In Therapie-, Bewegungs- und Beratungsangeboten im Einzel- und Gruppensetting erlernen Sie die Grundlagen eines gesundheitsbewussten Lebensstils sowie den Umgang mit gesundheitsschädigenden Angewohnheiten wie etwa Rauchen oder Alkoholkonsum. Durch die Reha nach einer Lungenembolie finden Sie so Schritt für Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

 

Indikationen für die Reha nach Lungenembolie

Sowohl bei schweren als auch milderen Verläufen ist eine Reha nach Lungenembolie sinnvoll, um Folgen adäquat behandeln zu können und einer erneuten Embolie vorzubeugen. Indikationen für eine Behandlung in unserem Reha-Zentrum sind:

  • Folgeerkrankungen wie CTEPH (Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie)
  • Einschränkung der Lungenfunktion
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Risikofaktoren wie Rauchen, Drogen- und Alkoholkonsum

Reha-Maßnahmen nach einer Lungenembolie

Ziel einer Reha nach Lungenembolie ist die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit unserer Patienten bis hin zur Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit. Dabei liegt die Ganzheitlichkeit im Fokus unseres Handelns. So wird die Auswahl der Angebote auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen unserer Patienten abgestimmt, so dass diese von einer passgenauen Behandlung profitieren. Leistungen der Reha nach Lungenembolie in der Klinik Eichholz sind:

  • Sporttherapie
  • Ergo- und Physiotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Gesundheitsbildung und Patientenschulungen
  • Ernährungsberatung in unserer Lehrküche
  • Psychologische und psychosoziale Beratung
  • Erlernen von Entspannungstechniken
  • Diagnostische Verfahren

Arten der Durchführung

  • Stationäre Rehabilitation nach Lungenembolie
  • Ganztägig ambulante Reha nach Lungenembolie

Reha nach Lungenembolie in der Klinik Eichholz: Ihre Vorteile

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Als mehrfach vom Magazin FOCUS Gesundheit ausgezeichnetes Behandlungszentrum sind Sie in unserer Rehaklinik für Lungenembolie bestens aufgehoben. Sie profitieren von einer umfassenden Betreuung durch ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Ernährungsberatern und Therapeuten, das jede Lungenembolie-Reha individuell auf die besonderen Bedürfnisse unserer Patienten abstimmt. Von der Ernährungsberatung und Raucherentwöhnung über die Krankheitsbewältigung bis hin zur Ergo- und Physiotherapie unterstützen wir Sie dabei, Ihre körperliche und seelische Gesundheit zu stärken. Dabei arbeiten wir nach dem ganzheitlichen Konzept der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und gewährleisten höchste Qualitätsstandards.

Unsere Rehaklinik in Stichpunkten

  • Hohe fachliche Kompetenz in der pneumologischen Rehabilitation
  • Individuelle und ganzheitliche Therapiepläne für jede einzelne Woche
  • Auf Anfrage Unterbringung von Begleitpersonen und Begleitkindern
  • Versorgungsverträge mit allen Krankenkassen, der Rentenversicherung und der BG
  • Zentrale Lage in der Nähe des weitläufigen Kurparks
  • Umfangreiches Angebot an Kreativkursen, Sing- und Bingo-Abenden
  • Angenehmes Ambiente und idyllische Umgebung

Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an! Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Lungenembolie und Rehabilitation

Was ist eine Lungenembolie? – Die Definition

Bei einer Lungenembolie ist ein Blutgefäß in der Lunge verstopft, so dass die Lunge weniger durchblutet wird und nur noch unzureichend Sauerstoff ins Blut gelangt. In den meisten Fällen geschieht dies durch ein Blutgerinnsel. Erste Anzeichen für eine Lungenembolie sind Brustschmerzen und eine plötzlich eintretende Atemnot. Auch der Kreislauf bricht häufig zusammen. Wird die Embolie nicht umgehend behandelt, kann der Patient sterben.

Welche Risikofaktoren führen zu einer Lungenembolie?

Risikofaktoren für ein Blutgerinnsel in der Lunge sind:

  • Immobilisation durch Bettlägerigkeit, Lähmungen der Beine, starre Verbände oder lange Reisen
  • Operationen
  • Erkrankungen des Herzens (z. B. Herzinsuffizienz)
  • Krankheiten der Lunge
  • Bereits erlittene Thrombosen oder Embolien
  • Schwere Verletzungen
  • Übergewicht und Adipositas
  • Schwangerschaft
  • Die Einnahme weiblicher Hormone (z. B. Anti-Baby-Pille)
  • Krebserkrankungen
  • Zunehmendes Alter

Wie wird die Lungenembolie behandelt?

Sollten bei einem Patienten typische Anzeichen einer akuten Lungenembolie auftreten, muss dieser umgehend von einem Notarzt behandelt werden. Dieser stabilisiert Kreislauf und Atmung des Patienten, um Organschäden zu verhindern. Gegebenenfalls führt er eine Wiederbelebung durch und beatmet den Betroffenen künstlich. Eine medikamentöse Behandlung erfolgt in der Regel mit Blutverdünnern und Schmerzmitteln.

Sobald der Patient im Krankenhaus angekommen ist, werden notwendige Untersuchungen durchgeführt und je nach Ursache der Erkrankung weitere Maßnahmen eingeleitet. Im Anschluss an die Behandlung im Krankenhaus (gegebenenfalls auf der Intensivstation) empfiehlt der behandelnde Arzt in der Regel eine Lungenembolie-Rehabilitation.

Warum sollte man nach der überstandenen Lungenembolie eine Reha beginnen?

Eine Reha nach Lungenembolie ist besonders wichtig, wenn Patienten einen schweren Verlauf der Erkrankung erlitten haben. Aber auch in weniger schweren Fällen ist der Antritt einer Reha nach der Lungenembolie sinnvoll. Schließlich werden in einer pneumologischen Reha die Lungenfunktion trainiert, die Leistungsfähigkeit langsam gesteigert und wirkungsvolle Präventionsstrategien vermittelt. Letzteres ist unbedingt notwendig, um das Risiko einer erneuten Erkrankung zu minimieren. Ein weiterer wichtiger Teilbereich der Reha nach Lungenembolie ist die psychologische Beratung. Da Patienten im Zuge der oft schweren Lungenembolie starke Ängste, bis hin zur Todesangst, entwickeln können, ist oft eine psychologische Beratung notwendig.

Wo wird eine Reha bei Lungenembolie durchgeführt?

Die Reha nach einer Lungenembolie sollte in einer kardiologischen Rehaklinik durchgeführt werden. Solche Zentren haben sich auf die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisiert und bieten eine umfassende Versorgung für Herzerkrankungen und Atemwegserkrankungen. Bei der Wahl der entsprechenden Klinik haben die Rehabilitanden gemäß Wunsch- und Wahlrecht ein Mitspracherecht.

Wie lange dauert eine Reha nach Lungenembolie?

Die Dauer einer stationären Lungenembolie-Reha beträgt in der Regel 21 Tage und kann in schweren Fällen auf Anfrage des Reha-Arztes verlängert werden. Eine ganztägig ambulante Rehabilitationsmaßnahme umfasst üblicherweise 20 Behandlungstage, die der Rehabilitand für 4 bis 6 Stunden in der Einrichtung verbringt.

Wer bezahlt die Reha nach Lungenembolie?

Die Kosten für eine Lungenembolie-Reha werden in der Regel von der zuständigen Krankenkasse oder der Deutschen Rentenversicherung übernommen. Der Antrag wird vom behandelnden Arzt bzw. dem Sozialdienst der Akutklinik gestellt. In den meisten Fällen findet die Reha-Behandlung direkt im Anschluss an den Aufenthalt im Krankenhaus statt.

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