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Reha Bluthochdruck: Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Reha bei BluthochdruckSie leiden häufig unter Kopfschmerzen, Nasenbluten, Ohrensausen, Schwindel und Übelkeit? Bei Belastungen geht Ihnen buchstäblich die Puste aus? Eine Rehabilitation in unserer Reha-Klinik für Bluthochdruck hilft Ihnen, nachhaltig eine gesunde und gefäßschonende Lebensweise zu erlernen und Folgeschäden vorzubeugen. Dabei kommen Behandlungen zum Einsatz, die direkt auf Ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet sind, wie eine Ernährungsumstellung, ein zielgerichtetes Gefäßtraining, eine Atemtherapie und das Erlernen von Entspannungstechniken. Bei Rauchern findet zusätzlich eine Nikotinentwöhnungstherapie statt. Am Ende der Reha bei Bluthochdruck haben Sie ein Plus an Lebensqualität gewonnen und kehren gesünder und fitter in den Alltag zurück.

Indikationen / Symptome für eine Bluthochdruck-Reha

Patienten mit Bluthochdruck leiden an den unterschiedlichsten Beschwerden, die anfänglich oft nicht bemerkt werden und sich im Krankheitsverlauf verschlechtern. Vielfach wird die Erkrankung daher auch als stiller Killer bezeichnet. Mögliche Beschwerden sind:

  • Schwindel
  • Nasenbluten
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Ohrensausen
  • Abgeschlagenheit
  • Verschwommenes Sehen
  • Benommenheit
  • Krampfanfälle
  • Starke Übelkeit mit und ohne Erbrechen
  • Brennen, Schmerzen und Druckgefühl im Brustbereich
  • Atemnot

Leistungen der Reha bei Bluthochdruck

Die Reha bei Bluthochdruck in der Klinik Eichholz wird auf die individuellen Anforderungen und Risikofaktoren jedes einzelnen Rehabilitanden ausgerichtet. Schließlich ist nur so eine dauerhafte Stabilisierung der Blutdruckwerte möglich. Folgende Leistungen werden in unserer Klinik durchgeführt:

  • Umfangreiche Diagnose (Langzeitblutdruckmessung, etc.)
  • Ggf. Optimierung der verordneten Medikamente
  • Beratung zu einer gesunden Ernährung
  • Gewichtsreduktion bei Adipositas
  • Nikotinentwöhnung
  • Herz-Kreislauf-Training
  • Gefäß- und Atemtraining
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungstechniken
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Psychologische und soziale Beratung
  • Allgemeine Patientenschulungen

Arten der Durchführung einer Bluthochdruck-Reha

  • Stationäre Rehabilitation bei Bluthochdruck
  • Ganztägig ambulante Bluthochdruck-Reha

Klinik Eichholz: “Die” Rehaklinik für Bluthochdruck in Bad Waldliesborn

Die Klinik Eichholz ist nach § 111 SGB V zugelassen, arbeitet mit allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung zusammen und ist eine für BG-Maßnahmen zertifizierte Klinik. Wir sind sowohl auf Herzerkrankungen als auch auf Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes spezialisiert und wurden für unser innovatives Behandlungskonzept in diesem Bereich vom Magazin FOCUS Gesundheit als “Top-Rehaklinik Herz” ausgezeichnet. Während der kardiologischen Reha arbeiten Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter, Diätassistenten u.v.m.  interdisziplinär zusammen, so dass unsere Patienten individuell und ganzheitlich behandelt werden.

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Darüber hinaus bietet Ihnen unsere Reha-Klinik für Bluthochdruck eine idyllische und erholsame Umgebung, die viele Freizeitaktivitäten ermöglicht. Dazu gehören u. a. Wandern, Nordic Walking, Fahrradfahren und Kanu-Touren auf der Lippe. Trotz unserer naturnahen Lage sind wir aber mit dem Auto und dem Zug gut zu erreichen.

Vorteile einer Rehabilitation in unserer Reha-Klinik für Bluthochdruck

  • Umfassendes und ganzheitliches Behandlungskonzept nach WHO
  • Langjährige Erfahrung in der Bluthochdruck-Reha
  • Auszeichnung als “Top-Rehaklinik Herz”
  • Stationäre und ambulante Reha-Maßnahmen
  • Auf Anfrage Unterbringung von Begleitpersonen, Kinderbetreuung und Angehörigenpflege
  • Lage in idyllischer Umgebung und gute Erreichbarkeit

Sie haben weitere Fragen zu unserer Einrichtung oder zu den medizinischen Anwendungen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Bluthochdruck und Reha für Bluthochdruck im Überblick

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck, in der Fachsprache auch als Hypertonie oder als arterielle Hypertonie bezeichnet, ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft höher als 140/90 mmHg liegen. Dabei wird der höhere (obere) Wert als systolischer Blutdruckwert und der niedrigere (untere) Wert als diastolischer Blutdruckwert bezeichnet.

Systolischer Blutdruckwert
Dieser Wert entsteht, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und damit der Druck in den Gefäßen am höchsten ist.

Diastolischer Blutdruckwert
Dieser Wert entsteht, wenn sich der Herzmuskel entspannt und somit der Druck in den Gefäßen am niedrigsten ist.

In welche Schweregrade lässt sich eine Hypertonie unterteilen?

  • normaler Blutdruck: systolischer Wert zwischen 120 und 129 und diastolischer Wert zwischen 80 und 84
  • leichter Bluthochdruck (Grad I): systolischer Wert zwischen 140 und 150 und diastolischer Wert zwischen 90 und 99
  • mittelschwerer Bluthochdruck (Grad II): systolischer Wert zwischen 160 und 179 und diastolischer Wert zwischen 100 und 109
  • schwerer Bluthochdruck (Grad III): systolischer Wert größer oder gleich 180 und diastolischer Wert größer oder gleich 110
  • isolierter systolischer Bluthochdruck: systolischer Wert größer oder gleich 140 und diastolischer Wert kleiner als 90

Welche Ursachen kann hoher Blutdruck haben?

Bluthochdruck kann von zahlreichen Faktoren ausgelöst werden, zum Beispiel durch eine familiäre Vorbelastung. Auch mit höherem Lebensalter steigt der Blutdruck, da die Elastizität der Gefäßwände abnimmt. Aber es gibt auch beeinflussbare Faktoren, die dazu beitragen, dass sich Bluthochdruck entwickelt. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Übergewicht / Metabolisches Syndrom
  • Rauchen
  • Schlafapnoe-Syndrom
  • Wenig körperliche Bewegung
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Erhöhter Konsum an Kochsalz
  • Stress über lange Zeit

Welche Risiken und Spätfolgen birgt Bluthochdruck?

Bei chronischem Bluthochdruck kann es zu Schäden an lebenswichtigen Organen kommen, wie zum Beispiel Nieren, Gehirn und Augen. Ebenso steigt das Risiko für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall.

Wie wird Bluthochdruck behandelt?

Die Behandlung eines hohen Blutdrucks hängt in erster Linie vom jeweiligen Schweregrad ab. Während bei sehr hohen Werten Medikamente wie ACE-Hemmer oder Beta-Blocker verordnet werden, reicht bei leicht erhöhten Werten vielfach eine Änderung des Lebensstils aus. Und genau hier kommt die Reha für Bluthochdruck ins Spiel. Schließlich kann sie durch die Komplexität und das Zusammenspiel ihrer Therapien in der Regel innerhalb kürzester Zeit eine deutliche Senkung der Werte erzielen und den Einstieg in einen bewussteren Umgang mit der Krankheit erleichtern.

Was ist das Ziel einer Reha bei Bluthochdruck?

Das Hauptziel einer Reha bei Bluthochdruck ist das Erlernen eines gesünderen Lebensstils und Schulungen bzw. Beratungen zur Integration der Erkrankung in ein modernes Arbeitsleben. Insgesamt helfen die Angebote eines Reha-Zentrums die Lebensqualität zu steigern und Folgeerkrankungen vorzubeugen. Als Therapien wichtig sind vor allem die Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und ggf. eine Raucherentwöhnung.

Wie wird eine Reha bei Bluthochdruck beantragt und wer übernimmt die Kosten?

Die stationären oder ganztägig ambulanten Leistungen in einer Reha-Klinik für Bluthochdruck werden in der Regel vom Patienten selbst in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt beantragt. Die Antragsformulare sind beim jeweiligen Kostenträger erhältlich. Dies sind in der Regel die zuständige Krankenkasse oder Rentenversicherung. Die Rehabilitanden selbst müssen nur einen täglichen Eigenanteil von 10 Euro bezahlen, der bei der Rentenversicherung für maximal 42 Tage zu entrichten ist und bei der Krankenkasse für maximal 28 Tage. Die Zuzahlungen werden mit vorangegangenen Reha- oder Krankenhausaufenthalten in demselben Jahr verrechnet.

Wie lange dauert eine Bluthochdruck-Reha?

Eine stationäre Reha-Maßnahme gegen Bluthochdruck umfasst zunächst 3 Wochen; eine Verlängerung kann durch den behandelnden Reha-Arzt beantragt werden. Bei erfolgter Bewilligung kann die Reha für Bluthochdruck ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Eine ganztägig ambulante Rehabilitation erfolgt an 20 Behandlungstagen, an denen der betroffene Rehabilitand für 4 bis 6 Stunden die jeweilige Rehaklinik aufsucht. Bei beiden Maßnahmen kann nach 4 Jahren eine erneute Reha bei Bluthochdruck beantragt werden.

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