Beim Meniskusriss handelt es sich um eine der häufigsten Knieverletzungen.
Insbesondere Menschen ab 50 sind vermehrt betroffen. So leiden knapp 30 Prozent der über 50-Jährigen unter Meniskusschäden1. Werden Patienten mit den charakteristischen Symptomen beim Arzt vorstellig, kann dieser somit bereits direkt eine Vorabdiagnose stellen. Bestärkt wird diese bei akuten Meniskusrissen noch durch die Schilderung des Verletzungshergangs.
Neben einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, bei dem der Behandler beispielsweise erfragt, ob in der Vergangenheit bereits Erkrankungen oder Verletzungen bestanden, erfolgt eine körperliche Untersuchung mit diversen Funktionstests. Anschließend kann ein MRT Aufschluss über die genaue Beschaffenheit der Läsion geben und zusätzlich die umliegenden Weichteile abbilden. Besteht außerdem der Verdacht auf eine knöcherne Verletzung, kann es hilfreich sein, ein Röntgenbild anzufertigen.