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21. November 2025

Medizinisch geprüfte Texte

Hüft-OP

Implantation einer Hüft-TEP und geeignete Reha-Maßnahmen

Die Hüfte als Kugelgelenk ist das zweitgrößte Gelenk des menschlichen Körpers und ermöglicht Bewegungen in alle Raumrichtungen. Wird das empfindliche Zusammenspiel aus Knochen, Knorpeln, Muskeln, Kapseln und Bändern gestört, kommt es zu eingeschränkter Beweglichkeit und starken Schmerzen. In vielen Fällen ist dann eine Hüft-OP unabdingbar. Allein in Deutschland werden jährlich rund 200.000 Eingriffe an der Hüfte durchgeführt; mit einer Zunahme in den nächsten Jahren ist durch die Überalterung der Gesellschaft zu rechnen. Wann eine OP erforderlich ist, wie sie abläuft und wie es in Sachen Rehabilitation weitergeht, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

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Hüft-OP in Kürze

  • Häufigste Ursachen: Fortgeschrittene Arthrose, Oberschenkelhalsbruch, Hüftkopfnekrose
  • Operationen: Offenes Verfahren oder minimal-invasive Techniken / AMIS Methode
  • Dauer: Je nach Verfahren zwischen 50 Minuten bis 2 Stunden
  • Risiken: Routineeingriff mit den üblichen Risiken wie Thrombose- oder Hämatom-Bildung

  • Narkose: Vollnarkose oder Spinalanästhesie
  • Lebensdauer der Prothese: 15 bis 25 Jahre
  • Aufenthalt in der Klinik: Je nach OP-Technik 5 bis 10 Tage
  • Nachsorge: Stationäre oder ganztägig ambulante Reha

Hüfte

Was ist eine Hüft-OP?

Eine Hüft-OP ist ein operativer Eingriff an der Hüfte, um Fehlstellungen, Fehlfunktionen, Verschleiß und Schmerzen zu beheben. In den meisten Fällen wird den Betroffenen ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Je nach Indikation kommen auch die Triple-Osteotomie und arthroskopische Eingriffe zum Einsatz.

Welche Krankheitsbilder erfordern eine Hüft-OP?

Rund 150 000 aller Hüft-Operationen werden vorgenommen, um Gelenkschäden durch Arthrose zu korrigieren. Weitere Indikationen einer Hüftgelenk-OP sind:

Wie haltbar ist eine Hüft-TEP?

In Abhängigkeit von der Belastung haben Hüftprothesen eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren. Danach treten in der Regel neue Schmerzen in der Hüfte auf und das Implantat muss ausgetauscht werden. Je jünger der Patient, desto problematischer ist also der Einsatz einer kompletten Hüftendoprothese.

Pfleger dehnt das Bein einer Patientin

Wann ist ein künstliches Hüftgelenk notwendig?

Bevor eine Hüftendoprothese eingesetzt wird, werden zunächst eine konservative Behandlung wie SportPhysiotherapie und physikalische Therapien sowie eine medikamentöse Behandlung ausgeschöpft. Ggf. kann ein gelenkentlastender Eingriff die Beschwerden lindern und den Gelenkersatz herauszögern. Erst wenn all diese Maßnahmen keine Wirkung zeigen und der Patient nach wie vor unter starken Schmerzen und einer verminderten Lebensqualität leidet, wird die Implantation einer neuen Hüfte in Erwägung gezogen.

Was geschieht aus medizinischer Sicht vor dem Einsatz einer Hüftprothese?

Um abzuklären, ob der Einsatz einer künstlichen Hüfte erforderlich ist, werden umfassende Voruntersuchungen mit bildgebender Diagnostik durchgeführt. Dazu gehört auch die Ermittlung der Knochendichte, eine Wirbelsäulenvermessung und die Bestimmung der Beinlänge. Liegen alle Untersuchungsergebnisse vor, wird über die Prothesenform und deren Verankerung entschieden. Um Komplikationen während der OP zu vermeiden, erstellt der Operateur anhand der Röntgenbilder eine EDV-gestützte Planungsskizze.

Infos zur Vorbereitung auf die Hüft-OP

Welche Risiken sind mit einer Hüft-OP verbunden?

Unabhängig von der jeweiligen Indikation zählen Hüftoperationen zu den Routineeinsätzen der orthopädischen Chirurgie, so dass die Wahrscheinlichkeit schwerer Komplikationen äußerst gering ist. Wie bei jeder anderen Operation besteht allerdings das Risiko einer Thrombose- und Hämatom-Bildung. In sehr seltenen Fällen kommt es durch den Einsatz einer Hüftprothese zu

  • Infektionen,
  • Verklebungen,
  • Verkalkungen,
  • Verwachsungen oder
  • Luxationen.
Beratungsgespräch zur Anatomie mit dem Arzt

Details zum Ablauf

Nach der Hüft-OP

Einblicke in die Reha

Pflegerin zeigt Patientin ein Gerät zum trainieren

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Hüftoperationen im Alltag

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Am Anfang jeder Rehabilitation steht eine umfassende Rehabilitationsdiagnostik. Sie ist der Ausgangspunkt für die Erstellung des Therapieplans, den wir individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Nach der Reha können Sie Physiotherapie, Ergotherapie und Physikalische Therapie auf Wunsch gerne ambulant bei uns fortsetzen.

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Therapeutin unterstützt Patientin beim Arm Training

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