Im Gegensatz zum multimodalen Nachsorge-Programm IRENA handelt es sich bei T-RENA um ein unimodales Konzept. Das gerätegestützte Gruppen-Training eignet sich für Menschen mit Funktionseinschränkungen am Haltungs- und Bewegungsapparat mit dem Ziel, die Beweglichkeit zu verbessern, Kraft und Ausdauer zu steigern, die Koordinationsfähigkeit zu fördern und Schmerzen zu mindern.
Das Training wird in Gruppen mit maximal 12 Personen ein- bis zweimal pro Woche in Reha-Einrichtungen, Gesundheitszentren, Krankenhäusern oder Physiotherapie-Praxen durchgeführt. Eine Trainingseinheit dauert 60 Minuten. Die DRV bewilligt 26 Einheiten, bei medizinischem Bedarf kann T-RENA um weitere 26 Termine verlängert werden. Das Nachsorge-Programm muss vier Wochen (spätestens sechs Wochen) nach Ende der Reha beginnen und innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein. Kommt zeitnah keine Gruppe zustande oder beträgt die Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als 45 Minuten, bewilligt die Rentenversicherung in Ausnahmefällen auch ein Einzeltraining. Dieses umfasst 12 Einheiten à 15 bis 20 Minuten.
Ausschlusskriterien: Die Nachsorge-Programme IRENA und T-RENA werden von der Rentenversicherung nicht bewilligt
- bei einer Leistungsfähigkeit von weniger als drei Stunden, bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
- bei Antrag oder Bezug einer Altersrente (Vollrente)
- bei Bezug einer Altersteilrente (wenigstens zwei Drittel der Vollrente)