Wodurch unterscheidet sich der Rehasport vom Funktionstraining?
Je nach Indikation und gesundheitlichem Zustand des Patienten kann der behandelnde Arzt bei medizinischer Notwendigkeit Rehasport oder Funktionstraining verordnen. Beide Maßnahmen werden im Anschluss an eine Reha durchgeführt. Während es beim Funktionstraining darum geht, einzelne Körperpartien schonend und gezielt durch Krankengymnastik oder Ergotherapie in der Gruppe zu stärken, steht beim Rehasport die Förderung von Kraft, Ausdauer und Koordination im Mittelpunkt. Unter Anleitung ausgebildeter Übungsleiter werden verschiedenste Bewegungsspiele, Gymnastik, Leichtathletik oder Schwimmen in der Gruppe ausgeführt. Die Rehabilitationsziele sind in der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) festgelegt und richten sich nach der gesamten Lebenssituation des Patienten. Die Teilnahme am Rehasport muss in einer geeigneten Einrichtung unter Anleitung qualifizierten Fachpersonals erfolgen; die Dauer einer Einheit muss mindestens 45 Minuten betragen.
