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Reha nach Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde! Kommt es zu einem Infarkt, sind die frühe Erkennung und eine schnell eingeleitete Akuttherapie sowie die Reha nach dem Herzinfarkt von entscheidender Bedeutung für die Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten. Da der Herzinfarkt für Betroffene einen erheblichen körperlichen und seelischen Einschnitt darstellt, ist eine betreute Phase der Genesung im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung (AHB) dringend anzuraten. Die Klinik Eichholz ist auf die Reha nach Herzinfarkt spezialisiert und bietet Ihnen eine maßgeschneiderte kardiologische Reha.

Die Ursache für einen Infarkt des Herzens ist meist ein Verschluss der Herzkranzgefäße. Dadurch stirbt Herzmuskelgewebe ab, weil es nicht mehr ausreichend versorgt wird. Verengungen der Herzkranzgefäße zeigen sich dem Patienten in verschiedenen Formen wie verminderter Leistungsfähigkeit oder Schmerzen auf der linken Brustseite. Stress, Rauchen und eine ungesunde Lebensweise zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren.

Die Rehabilitation nach einem Herzinfarkt wird vom Arzt des Krankenhauses, in dem der Infarkt akut behandelt wurde, angeordnet, muss aber vom Patienten selbst beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Erst nach Vorliegen der Genehmigung durch den Kostenträger darf die Anschlussheilbehandlung (AHB) angetreten werden.

Die Reha nach einem Herzinfarkt: Stabilisierung und Prävention

Nach einer stationären Überwachung im Krankenhaus, in den ersten Tagen auf einer Intensivstation, sollte nach einem Herzinfarkt in jedem Fall eine Rehabilitation erfolgen, um das Risiko eines erneuten Infarktes zu minimieren. Dabei ist das Ziel der Therapie, dessen Ursachen herauszufinden und die Risikofaktoren im Leben des Patienten zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren. In vielen Fällen liegen die Ursachen des Infarktes in einer ungesunden Ernährung, einer mangelnden Bewegung sowie einem fehlerhaften Umgang mit körperlicher und seelischer Belastung.

Es gilt zudem, dem Betroffenen die Angst zu nehmen und Wege zur gesundheitlich positiven Bewältigung des Alltags aufzuzeigen. Somit ergeben sich unterschiedliche aber ineinandergreifende therapeutische Maßnahmen, die im Rahmen eines Aufnahmegesprächs mit einem Internisten der Klinik Eichholz individuell auf den Patienten abgestimmt und mit ihm vereinbart werden. Die wesentlichen Maßnahmen sind:

 

  • physiotherapeutische und ergotherapeutische Einzelbetreuung und Gruppenangebote zur Wiedererlangung der Mobilität und körperlichen Leistungsfähigkeit,
  • Entspannungstechniken zur besseren Stressbewältigung im Alltag,
  • medikamentöse Einstellung,
  • psychotherapeutische Behandlung etwa bei Angstsymptomatiken in Einzel- oder Gruppensitzungen,
  • Entwöhnungsangebote für Raucher oder Personen mit anderen Suchtproblematiken,
  • eine individuelle Ernährungsanalyse und Ernährungsberatung sowie Kurse zur gesunden Ernährung. Hierbei lernen die Patienten, Diätverordnungen alltagstauglich und schmackhaft umzusetzen. Ihnen steht eine hauseigene Lehrküche zur Verfügung.
  • Beratungsgespräche zur Alltagsbewältigung oder beruflichen Wiedereingliederung,
  • Schulungen zum besseren Verständnis von Krankheit und Risikofaktoren.

 

Wie lange dauert die Reha nach einem Herzinfarkt?

Eine Reha nach Herzinfarkt sollte entweder direkt im Anschluss, spätestens aber zwei Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnen. Diese kann ambulant oder stationär durchgeführt werden, abhängig ist dies zunächst vom körperlichen Zustand des Patienten. Die stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) dauert – je nach Kostenträger –  im Normalfall 21 Tage. Abhängig von der Schwere des Infarktes sowie von therapeutischen Erfolgen kann individuell über eine Verlängerung entschieden werden.

Für ortsnah lebende Personen, die weitgehend selbstständig sind und nach deren Empfinden eine Rehabilitation im gewohnten Umfeld und im Kreise von Freunden und Familie die Genesung unterstützen würde, kommt gegebenenfalls eine ambulante Reha infrage. Der Tagesablauf sowie die Betreuung und Behandlung unterscheiden sich bei einer ambulanten oder stationären Unterbringung nicht. Am Abend kann der Patient wieder nach Hause fahren.

 

Unsere Ziele bei Reha nach Herzinfarkt: Ihre Lebensqualität und Gesundheit

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

238

Zimmer

43

Doppelzimmer

1

Walibo Therme

Unsere erfahrenen Kardiologen, Physio- und Ergotherapeuten, Schmerztherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter und Diätassistenten analysieren in Gesprächen mit ihren Patienten die Faktoren, die zum Infarkt geführt haben und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Therapieformen und -Maßnahmen, die die Gesundheit stabilisieren und die Lebensqualität sowie den gesundheitlichen Allgemeinzustand nach einem Herzinfarkt langfristig verbessern. Ziele sind dabei:

 

  • die positive Verarbeitung des Erlebnisses,
  • eine psychische Stabilisierung,
  • Veränderungen des Lebensstils und eine deutliche Reduzierung der individuellen Risikofaktoren,
  • die Verbesserung der Lebensqualität und körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit,
  • eine Wiedereingliederung in das Berufsleben und die Verwirklichung persönlicher Ziele.

 

Die landschaftlich reizvolle Lage der Rehaklinik Eichholz in Bad Waldliesborn, gelegen zwischen Sauerland, Teutoburger Wald und Eggegebirge, mit ausgedehnten Wald- und Wiesenlandschaften und einem milden Klima, bietet Ihnen beste Voraussetzungen für die Wiedererlangung Ihrer Gesundheit. Das angeschlossene Thermalsolebad (Benutzung bei ärztlicher Erlaubnis), Bewegung in der wunderbaren Natur und ein reichhaltiges kulturelles Angebot runden unser ganzheitliches Rehabilitationsangebot ab.

 

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt?! Rufen Sie uns an (unter 02941 800-0) oder schreiben Sie eine E-Mail (info@klinik-eichholz.de). Wir freuen uns auf Sie.

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